Turbulente Spiele der Junioren D-9 1. Stärkeklasse und Junioren A des FCA

Die Junioren D-9 1. Stärkeklasse des FC Appenzell mussten gegen Eschen-Mauren zum Schluss trotz zweimaliger Dreitorführung noch zittern, gewannen aber schlussendlich doch mit 7:6. Erst in den allerletzten Minuten verloren die Junioren A gegen Bischofszell noch mit 1:3. Verloren haben auch die Juniorinnen FF14 mit 2:5 gegen ein robustes St.Margrethen.

Das Spiel der Junioren D begann sehr einseitig und der FCA ging zügig mit 3:0 in Führung. Levio Räss und zweimal Levin Signer trugen sich in die Torschützenliste ein. Eschen/Mauren schaffte aber noch im ersten Viertel den Anschluss. In den zweiten 20 Minuten stellte Raphael Koch den Dreitore-Abstand wieder her. Die Liechtensteiner schossen dann ihr zweites Tor, das wiederum Raphael Koch konterte. Doch dabei blieb es nicht, da Eschen/Mauren erneut einen Treffer zum 5:3 markierte. Die zweiten 40 Minuten begannen für die Innerrhoder schlecht, binnen einer Minute konnten die Fürstentümer das Skore egalisieren. Die Appenzeller fingen sich aber wieder. Levio Räss verwertete die schöne Vorlage zur erneuten Führung. Doch Eschen/Mauren hatte nun Lunte gerochen und glich wieder zum 6:6 aus. Das letzte Viertel verkam zu einem offenen Schlagabtausch mit Chancen auf beiden Seiten. In der Nachspielzeit konnte Raphael Koch nach einem Eckball seinen persönlich dritten Treffer zum 7:6 Sieg verwerten.

Fussballgott kein Appenzeller

In einem sehr intensiven Spiel gingen die Appenzeller Junioren A gegen Bischofszell in der 20. Minute in Führung. Neal Neff erzielte mit einem wunderschönen Freistosstor das 1:0. Appenzell war spielerisch die bessere Mannschaft und erspielte sich weitere gute Möglichkeiten. Joel Koch scheiterte mehrmals am starken Torhüter der Bischofszeller und wurde für seinen starken Einsatz nicht belohnt. Leider fiel in der 42. Minute durch einen Fehlpass in der Defensive das 1:1. Nach der Pause hatten die Appenzeller weiter mehrere Chancen, erneut in Führung zu gehen, konnten diese aber nicht nutzen.

Als sich bereits alle mit dem 1:1 abgefunden hatten, überschlugen sich die Ereignisse. In der 90. Minute erzielten die Bischofszeller aus einer sehr stark abseitsverdächtigen Position das 2:1 für die Thurgauer. Doch Appenzell erhielt in der 91. Minute einen Penalty zugesprochen und damit die grosse Chance auf den Ausgleich. An diesem Tag war der Fussballgott jedoch kein Appenzeller: Der Elfmeter wurde leider verschossen. In der 92. Minute fiel schliesslich noch das 1:3. Fazit: Die einheimischen Jungs hätten sich für ihre sehr gute Teamleistung mindestens einen Zähler, wenn nicht drei Punkte verdient. Trotz der bitteren Schlussphase können sie stolz auf ihren Auftritt sein.

 

Die Juniorinnen FF14 zeigten eigentlich gegen St.Margrethen eine gute und gegenüber dem Gegner eine gleichwertige Leitung, vergaben aber einige gute Chancen. Zudem wirkten die Rheintalerinnen körperlich überlegen und gewannen am Ende mit 5:2, wobei die Einheimischen nach allen Vierteln zurücklagen. Eine gute Leistung zeigte in seiner ersten Partie - auch dank umsichtiger Begleitung durch Andrej Dörig - als Mini-Schiedsrichter Michel Koch, der sich für weitere Aufgaben empfahl.

Zurück