FCA Junioren A verloren nach Führung
FCA Junioren A verloren nach Führung
Die Junioren des FC Appenzell reisten mit drei Siegen in Serie mit breiter Brust ins Espenmoos zum FC Rotmonten, und es gab eine freudige Überraschung, da der Platzwart den Naturrasen freigab. Jedoch es kam anders; der Trainer der gegnerischen Mannschaft wollte unbedingt auf Kunstrasen spielen. Schlussendlich verlor Appenzell nach einer 2:1 Führung zur Halbzeit noch mit 2:6.
Das Spiel begann sehr hektisch, da Rotmonten nur mit langen Bällen spielte, da es einen sehr grossen Stürmer in ihren Reihen hatte. So am wie es kommen musste. In der 10. Minute fiel durch diesen Angreifer das 1:0 nach einem Eckball durch ein Kopfballtor. Aber Appenzell erwachte und erhöhte den Druck durch schöne Spiel-Stafetten, aber Rotmonten blieb immer gefährlich mit den hohen Bällen. Doch in der 40. Minute spielte Mauro Fässler einen klugen Pass auf Laurin Inauen, welcher durch eine schöne Einzelleistung zum 1:1 einschob. In der 45. Minute fiel für Appenzell sogar auf Pass von Jonathan Regli das 2:1 durch Laurin Inauen. Und so ging es in die Halbzeit.
Nach dem Pausentee machte Rotmonten richtig Dampf und nach einer Stunde fiel den auch das 2:2. Dann kam es Knüppel dick für die Appenzeller. In der 65. Minute erhielt Mauro Fässler die gelbe Karte und zwei Minuten später ging Rotmonten mit 3:2 in Führung. Aber es kam noch schlimmer für die Innerrhoder. Laurin Fässler bekam einen Ball voll ins Gesicht und war kurze Zeit bewusstlos, und musste nachher ins Spital zur Kontrolle. Nun war der Faden gerissen und die Müdigkeit einiger Spieler - die am Vortag schon 75 Minuten spielten - kam zum Vorschein. So erhöhte Rotmonten noch auf 6:2. Der Mannschaft aus Appenzell darf aber kein Vorwurf gemacht werden, da sie bis zum Schluss als kompaktes Team auftrat und kämpfte.
Die Frühjahresrunde verlief wohl durchzogen. Mit drei Siegen, einem Unentschieden und vier Niederlagen und somit zehn Punkten, belegen die Innerrhoder den sechsten Rang von neun Mannschaften. In einzelnen Spielen waren aber gute Ansätze zu erkennen. In einigen Partien agierten die Innerrhoder sehr gut, verloren dann aber trotzdem.