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05. November 2018

Innerrhoder 3. Liga-Fussballer holten zum Vorrundenabschluss nur einen Zähler

Appenzell und Sevelen trennten sich auf der Wühre 3:3 (3:1) Unentschieden

Zur Pause führte die 3. Liga-Mannschaft des FC Appenzell gegen das noch sieglose Sevelen mit zwei Toren Vorsprung. Am Ende stand es aber nur 3:3 Remis.

 

Wegen etlichen Abwesenheiten stand den Innerrhodern eine (noch) jüngere Mannschaft als sonst zur Verfügung. So verfügten verständlicherweise nicht alle Spieler über dieselbe Erfahrung und Appenzell konnte nicht an die Leistungen der letzten Partien anknüpfen. Beide Mannschaften boten über weite Teile der Partie "Hauruckfussball" statt ein gepflegtes Aufbauspiel. Äussert unzufrieden zeigte sich Patrik Lenzi, seine Mannschaft und das Umfeld über die Leistung des Schiedsrichters. Schon sein Auftreten stimmte etwas merkwürdig. Bei groben Fouls mit Verletzungen gab es keine Karten, dafür dann bei kleineren Vergehen. Ein Spiel sollte ja von einem Spielleiter geleitet, die Spieler geschützt und die Partie nicht hektisch gemacht werden. Allerdings hätten es die Innerrhoder auch selber in der Hand gehabt, die Partie nach einer klaren Führung zur Pause zu gewinnen. Mit drei Bällen an die Torumrandung hatten die Platzherren aber auch Pech. Sevelen zeigte sich gegenüber den Platzherren gar nicht so schlecht, wie sein Punktestand hätte vermuten lassen.

 

Schwere Verletzung

In der 9. Minute zielte nämlich ein Rheintaler bei einem schnellen Angriff über rechts nur ganz knapp daneben. Nur zwei Minuten später traf Lorenz Keller die Latte und der Nach-schuss von Rafael Koch wurde vom Hüter gehalten. In der 12. Minute setzte Rafael Koch den schnellen Claudio Streule ein, der nur mit einem rüden Foul (ohne Karte) im Strafraum gestoppt werden konnte. Andrej Hörler verwandelte den Elfer zum 1:0. Claudio Streule musste sich aber mit einer schwereren Verletzung (vermutlich mindestens mit einem Kno-chenriss) auswechseln lassen. In der 19. Minute wehrte der erst 16jährige Torhüter Raffael Kedmenec einen Freistoss und einen Nachschuss ab. Mit dem dritten Schuss konnten dann aber die Gäste zum 1:1 ausgleichen. Nach einem Zusammenspiel mit Rafael Koch konnte ein Verteidiger einen Prellball von Michael Büchler erst hinter der Linie erreichen und Appenzell führte mit 2:1. Nach 35 Minuten wehrte der einheimische Torhüter einen Schuss aus kurzer Distanz ab. Zwei Minuten vor Ablauf der ersten Hälfte landete ein Kopfball von Rafael Koch am Pfosten. In der 45. Minute trat Lorenz Keller einen Eckball nahe vors Tor, wo Mike Ulmann den Ball aus kurzer Distanz zum 3:1 über die Linie befördern konnte. Nach der Pause versuchte Sevelen vermehrt "Gas" zu geben. Ohne (vorerst) klare Chan-cen gab es so für die einheimische Abwehr Arbeit. Erst langsam und nach einer Abwehr von Raffael Kedmenec konnten die Platzherren mit mehr Ruhe auch wieder einige Akzente nach vorne setzen. Ein guter Versuch von Rafael Koch endete über dem Gehäuse. In der 77. Minute konnte sich dann aber die gegnerische Nummer acht durchsetzen und zum 3:2 einschiessen. Einen gefährlichen Schuss auf der Gegenseite lenkte Andrej Hörler zur Ecke ab. In der 83. Minute konnte dann die gegnerische Nummer neun nach einem Eckball aus kurzer Distanz zum 3:3 ausgleichen. Mit einem guten Schuss an die Latte verzeichnete Michael Büchler den dritten Ball ans Aluminimum. Gegen Ende musste Raffael Kedmenec noch Kopf und Kragen riskieren, um einen Gegentreffer zu verhindern. Auf der Gegenseite stoppte aber auch der Hüter von Sevelen einen heranstürmenden Innerrhoder. So blieb es beim 3:3.

 

Steigerung im Laufe der Vorrunde

Die Innerrhoder blicken auf eine herausfordernde und schwierige Vorrunde zurück. Aufgrund von vielen Abwesenden (mit aussergewöhnlich vielen (Langzeit)-Verletzten) konnte keine befriedigende Vorbereitung auf die neue Saison abgehalten werden. Dementsprechend wurden die ersten (schwere) Meisterschaftsspiele gegen gute Mannschaften (Rheineck,Teufen und Triesenberg) verloren. Nach dieser Niederlagenserie hatte sich die Mannschaft gefangen und bis auf das letzte Spiel gegen Sevelen gute Leistungen gezeigt und immerhin noch 17 Punkte geholt. Dies bedeutet Rang sieben von 12 Mannschaften. Mit drei Punkten mehr, welche gegen Rüthi und Sevelen möglich und verdient gewesen wären, hätte die Mannschaft von Patrik Lenzi mit 20 Punkten eine gute Ausbeute geholt und auf eine noch erfolgreichere Vorrunde zurückblicken können.

 

Appenzell spielte: Raffael Kedmenec; Mike Ulmann, Andrej Hörler, Lars Schneider, Mario Breitenmoser (ab 69. Min. David Köppel, ab 73. Min. Florian Dörig), Raphael King, Michael Büchler (ab 84. Min., Michael Dörig), Claudio Streule (ab 17. Min. Leon Keller, ab 92. Min. Rafael Koch), Lorenz Keller, Christian Sutter, Rafael Koch (ab 82. Min. Roger Fässler).