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10. Oktober 2017

FC Appenzell schaffte im Derby die Wende und gewann noch

Nach einem 1:3 Rückstand siegten die Innerrhoder Fussballer in Teufen noch mit 5:4 (2:3)

Nach 18 Minuten lagen die Innerrhoder 3. Liga-Fussballer in Teufen mit 1:3 im Rück-stand. In der Folge gelangten die Gäste zu einer Leistungssteigerung und siegten am Ende mit dem nötigen Wettkampfglück noch mit 5:4. Damit verbleibt Appenzell nach diesem Torfestival auf dem zweiten Tabellenrang und darf sich nächsten Samstag zuhause auf den Spitzenkampf gegen Rheineck freuen.

 

"In den ersten 20 bis 30 Minuten boten die Gäste eine ungenügende Leistung. Praktisch ohne Bewegung und den nötigen Biss in den Zweikämpfen gelang wenig bis gar nichts und Teufen kam zu drei einfachen Toren. Das Defensivverhalten wurde mehr oder weniger vernachlässigt. Man liess den jeweiligen Gegenspieler einfach gewähren. Wichtig war der Anschlusstreffer kurz vor der Halbzeit", führte Trainer Patrik Lenzi nach der Partie aus. In der zweiten Halbzeit zeigte die Mannschaft insgesamt eine bessere Leistung, wobei sie auch dann nicht an die tolle Leistung des Balzers-Spiel anknüpfen konnte. Die Elf kam vor allem in der Offensive besser zur Geltung und erzielte auch eindrückliche und spektakuläre Tore. Teufen hielt aber bis zum Schluss dagegen. Schlussendlich zählt aber das Resultat und das war erfreulicherweise für Appenzell positiv.

 

Tor um Tor

Es dauerte nur vier Minuten, bis Cristian Creo Teufen 1:0 in Führung schoss. 60 Sekunden später wollte der einheimische Torhüter einen halbhohen Ball abfangen, rutschte dabei aber aus, Raffael Koch konnte mit den Kopf dazwischen fahren und den 1:1 Ausgleich erzielen. Nach einem leichten Stossen von Lorenz Keller pfiff der Schiedsrichter auf der rechten Angriffseite der Ausserrhoder einen Freistoss. Die folgende Flanke konnte der Teufener Luca Locher mit dem Kopf zum 2:1 verwerten. In der 18. Minute brauste der Ausserrhoder Fabian Höhener auf der linken Seite in den Strafraum und verwertete mit einer Direktabnahme zum 3:1 für Teufen. Die Einheimischen kombinierten schnell und flüssig, während bei den Gästen Trainer Patrik Lenzi lautstark mehr Bewegung forderte. Bereits vor Ablauf der ersten halben Stunde wechselte er zwei Spieler ein, womit die Gäste etwas besser ins Spiel fanden. Als es nach einem Foul an Lars Manser aussah und David Köppel ins Tor traf, entschied der Schiedsrichter auf ein Vergehen des Innerrhoders. In der 44. Minute fiel aber doch noch vor der Pause der Anschlusstreffer durch die Gäste. In einer schönen Aktion bediente Lars Manser Silvano Baumann und dieser Lorenz Keller, der von links ins rechte Eck traf.

 

Wende herbei geführt

In der zweiten Hälfte dauerte es nur zwei Minuten bis der gut spielende Sokol Shabani den schnellen Lars Manser in Szene setzte, und von links mit einem Bombenschuss unter die Latte zum 3:3 Ausgleich traf. In der Folge traf Simon Baumann nur das Seitennetz. In der 67. Minute liess Rafael Koch gekonnt eine von Damian Moser für Jonas Signer gedachte Vorlage durch und Letzterer brachte Appenzell mit einem Schuss aus rund 13 Meter mit 4:3 in Front. In der Folge zeigte Torhüter Martin Prekop eine ausgezeichnete Fussabwehr, als die gegnerische Nummer neun alleine auf ihn zulaufen konnte. Nach einem Schuss von links ins Kreuz des in der Halbzeit wieder eingewechselten Rafael Koch hiess es eine gute Viertelstunde vor Schluss 5:3 für Appenzell, welches mit vier Toren in Folge die Partie drehen konnte. Die Ausserrhoder gaben aber nicht auf und gelangten in der 83. Minute nach einem Durchspiel durch Metin Bahtiyari zum 5:4 Anschlusstreffer. In den letzten Minuten wogte das Spiel hin und her, aber Treffer fielen in dieser spektakulären und attraktiven Partie keine mehr. - Um nächsten Samstag eine Überschneidung mit dem 1. Liga-Handballspiel zu vermeiden, findet die Fussallpartie gegen Rheineck entgegen ursprünglicher Absicht nicht um 18.00 Uhr, sondern bereits um 17.00 Uhr statt.

 

Appenzell spielte mit: Martin Prekop; Damian Moser, Andrej Hörler, Marvin Schneider (ab 67. Min. Raphael Breu), Lorenz Keller, Jonas Signer, Simon Baumann, Silvano Eberle (ab 28.Min. Sokol Shabani, ab 84. Min. Mario Breitenmoser), David Köppel (ab 46. Min. Rafael Koch), Lars Manser (ab 78. Min. Tizian Keller), Rafael Koch (ab 28. Min. Christian Sutter).