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24. August 2019

Ein spezielles Spiel an einem neuen Ort für FC Appenzell 3. Liga

FCA Damen empfangen (noch) an bisheriger Spielstätte einen Gruppenfavoriten

Beim FC Appenzell freut sich man sehr auf den Meisterschaftsstart der ersten Herren Mannschaft in der 3. Liga heute Samstag um 16.15 Uhr auf der Sportanlage Schaies gegen Speicher. Dies weil es sich um das erste Spiel an neuer Stätte und erst noch um ein Appenzeller-Derby vor hoffentlich zahlreichen Zuschauer handelt. Die 1. Liga Frauen treten morgen Sonntag um 16.00 Uhr auf der Wühre gegen St.Gallen-Staad 2 an.

 

Mit dem FC Speicher wartet eine junge, motivierte und gute Mannschaft auf die Innerrhoder Männer, die alles versuchen wird, die ersten drei Meisterschaftspunkte mitzunehmen. In erster Linie wollen die Gäste mit den neuen Trainern Patrick Forrer und Thierry Knöpfel den Ligaerhalt erreichen und in zweiter Linie einen Mittelfeldplatz in der Tabelle sichern. Beim Dorfverein Speicher ist der Bezug unter den (jungen) Spielern sehr stark. Im Cup haben die Ausserrhoder vor einer Woche beim Viertligisten KS Sulgen 1 mit 5:3 gewonnen, taten sich dabei aber recht schwer. Auch im Spiel in Appenzell muss Speicher auf den starken Angreifer Oliver Schläpfer verzichten, der sich beim letzten Testspiel erheblich verletzte.

 

Appenzell ist bereit

Appenzell ist bereit und freut sich auf die Herausforderung Speicher sowie auf die kommenden Partien, wird natürlich mit viel Leidenschaft, Einsatz und Herzblut ins heutige Spiel steigen und versuchen an die guten Leistungen aus der Vorbereitung anzuknüpfen. Gegen Speicher wird vor allem in der Offensive eine andere Leistung nötig sein, als in Staad beim Cup (in der dritten Vorrunde des Schweizercups haben die Innerrhoder am Bettagsamstag beim Drittligisten Trun/Rabius anzutreten). Obwohl beim FCA auch einige Spieler fehlen werden - unter anderem Rückkehrer Sepp Peterer (angeschlagen, Trainingsrückstand), werden vermutlich zwei bis drei Spieler vom beachtlichen Kader keinen Platz darin finden.

 

Das Saisonzielt der Innerrhoder besteht darin, sich gegenüber der letzten Saison zu steigern und wieder junge Spieler in die Mannschaft einzubauen können. Zudem möchten die Innerrhoder die Gruppenfavoriten - zu denen Trainer Patrik Lenzi Steinach, Dardania St.Gallen, Teufen, Diepoldsau und Rüthi zählt - möglichst Mühe bereiten und dem einen oder anderen auch ein Bein stellen. Zu den Stärken zählt der Trainer den Teamzusammenhalt sowie das Potential in der Offensive, wobei die Mannschaft unter anderem aus Standartsituationen noch zu wenig herausholt. Immer wieder interessant und herausfordernd ist der Einbau von jungen Spielern, die ihrerseits Ehrgeiz und Geduld mitbringen müssen. Was Patrik Lenzi extrem freut ist, dass die Mannschaft in der vergangenen Saison in der Fairplay-Rangliste den 1. Platz erreicht hat. "Gerade in einer speziellen und herausfordernden Gesellschaft investiere ich mich gerne in Menschen und wenn ich das sogar im schönsten Hobby machen kann, dann ist das einfach grossartig. Und dies alles in einem Verein mit einer eher selten gewordenen gesunden und guten Einstellung zum Hobby «Fussball». Das Geld wird zum Glück noch am richtigen Ort investiert, was eher selten geworden ist. Ein Verein mit unglaublich vielen tollen Verantwortlichen und Mitgliedern. Es ist für mich immer wieder beeindruckend, was der Verein auf die Beine stellt (Stichwort: Grümpelturnier). Der ganze Club ist jeweils auf den Beinen und organisiert immer wieder ein unglaubliches Turnier",führt der Trainer zum Meisterschaftsstart auch aus.

 

Erfolg wiederholen als Ziel

Mit St. Gallen-Staad 2 empfangen morgen Sonntag die Innerrhoder 1. Liga Frauen einen sehr starken Gegner auf der Wühre um 16.00 Uhr. Die St. Gallerinnen spielen jede Saison vorne mit und gewannen auch ihre Starpartie vor eine Woche gegen Bühler mit 3:0, obwohl sie nicht aufstiegsberechtigt sind. In der Rückrunde der letzten Saison konnten die Appenzellerinnen nach einem frühen 0:3 Rückstand, dank einer super zweiten Halbzeit, die morgigen Gäste noch mit 4:3 besiegen. Aus diesem Grund haben sie wohl noch eine Rechnung offen. Es braucht also bei den FCA Frauen eine konzentrierte und disziplinierte Leistung. Die Anzahl kleiner unnötiger Fehler soll möglichst gering gehalten werden. Man (Frau) will den St.Gallerinnen das Leben so schwer wie möglich machen und ihnen das eigene Spiel aufzwingen. Ebenso wollen die Einheimischen versuchen, den Schwung aus dem Sieg im ersten Meisterschaftsspiel bei Blue Stars in diese Partie mit zu nehmen. Da die Innerrhoderinnen wie gesagt wissen, dass sie gegen die morgigen Gäste auch gewinnen können, werden sie alles daransetzen, den Erfolg der letzten Frühjahresrunde zu wiederholen. Im ersten, sicher nicht einfachen, Heimspiel, von nur vier Partien in der Vorrunde der Saison 19/20, würden sich die Einheimischen über zahlreiche Unterstützung von den Rängen sehr freuen.