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30. Mai 2019

Ein Sieg der absolut in Ordnung geht

FC Appenzell 3. Liga schlägt Aufstiegsaspiranten Rüthi mit 3:2 (1:1)

Die 1. Mannschaft des FC Appenzell zeigte am Mittwochabend in einem vorgezogenen Spiel gegen das zweitplatziert Rüthi über die ganze Spielzeit eine überzeugende und gute Leistung und schlug den Aufstiegskandidaten Rüthi verdient mit 3:2 (1:1).

 

Die ganze einheimische Equipe hat sich den Sieg verdient gegen eine Mannschaft, die zwar ersatzgeschwächt war, aber trotzdem noch Qualität in ihren Reihen hat. Die Innerrhoder zeigten ein weiteres Mal in der Rückrunde Ihr Potential und konnten auch zweimal hintereinander gewinnen. Die auch ersatzgeschwächten Platzherren - es fehlten unter anderem die Stammspieler Rafael Koch, Sokol Shabani und Raphael Breu - übernahmen sofort das Spieldiktat und liessen den Ball in den ersten 15 bis 20 Minuten sehr gut laufen und erarbeiteten sich gute Torchancen. Das einzige was fehlte, war der zielstrebige und schnelle Abschluss. Und einzig nach gut 20 Spielminuten verlor die Mannschaft kurz etwas den Faden und Rüthi kam etwas besser auf. In der zweiten Halbzeit war das Spiel etwas ausgeglichener, jedoch war das einheimische Team immer noch die spielbestimmende Mannschaft. Den Sieg vor Augen wurde es dann in der einen oder anderen Situation etwas hektisch. Mit mehr Ruhe und Cleverness hätten die Innerrhoder den Sieg sicherer nach Hause spielen können. Aber schliesslich verzeichneten die Appenzeller mehr und die besseren Chancen und traten engagiert auf.

 

Appenzell hätte zur Pause führen können

Einige Schüsse in der Startoffensive der Innerrhoder prallten an der gegnerischen Abwehr ab oder führten zu Eckbällen. In der 10. Minute verfehlte ein Weitschuss aus rund 30 Meter von Raphael King das Ziel nur knapp und sieben Minuten später traf derselbe Spieler nicht ganz genau. Dazwischen hielt der Innerrhoder-Hüter Michael Räss sicher. Das Tor erste fiel dann in der 22. Minute nach einem Ballverlust bei einem Angriff der Einheimischen als das Umschaltspiel von der Offensive in die Defensive zu wenig schnell funktionierte, die Abwehr zu wenig entschlossen eingriff und Appenzell durch einen Treffer des Rheintalers Gjon Koci mit 0:1 in Rückstand geriet. Nach einem schönen Zuspiel zielte Claudio Streule aus 14 Meter daneben, nach einer guten halben Stunde schoss Jonas Signer zu hoch und Lorenz Keller sah seinen Schuss gehalten. Nach 38 Minuten erzielte dann Roger Fässler mit einem Kopfball - nach einem Eckball von Claudio Streule - den verdienten 1:1 Ausgleich. Noch vor der Halbzeit blieb Claudio Streule bei einem weiteren Versuch glücklos und auf der anderen Seite lenkte der einheimische Hüter zur Ecke. Rüthi machte nun wieder leicht mehr "Dampf" aber Appenzell hätte zur Pause führen können.

 

Matchwinner Marko Jurkic Die zweiten 45 Minuten starteten mit drei Versuchen für Appenzell und einem für Rüthi. Das Spiel der Einheimischen erhielt mit mehreren Einwechslungen neuen Schub und die Zuschauer sahen weiterhin ein packendes Spiel. Nach 67 Minuten vergab - nach einer Flanke von Jonas Signer - Lorenz Keller mit einem daneben gehenden Kopfball eine grosse Chance. In der Folge erhielt das Spiel der Platzherren mit mehreren Einwechslungen neuen Schub. Zum Matchwinner wurde schlussendlich der ebenfalls eingewechselte Marko Jurkic in der 76. mit dem 2:1 - als der gegnerische Hüter ausglitt - und in der 80. Minute mit dem 3:2 Siegtreffer auf geniales Zuspiel von Jonas Signer. Dazwischen gelang Kadmir Sönmez in der 77. Minute nach einem indirekten Freistoss für Rüthi der Ausgleich. Pech hatte in der 82. Minute Jonas Signer, als sein Schuss vom Torhüter an den Innenpfosten prallte und von dort zum Eckball. Auch der eingewechselte Dimitri Wyss brachte bei einem weiteren Versuch den Ball nicht ins Tor. Das nun im Kampf um den Aufstieg gegenüber Rheineck zurückgebundene Rüthi versuchte ebenfalls vergeblich einen weiteren Torerfolg. Die drei Zähler blieben verdient in Appenzell.

 

Appenzell spielt mit: Michael Räss; Roger Fässler (ab 73. Min. Florian Dörig), Andrej Hörler, Mario Breitenmoser, Marco Inauen, Michael Dörig (ab 73. Min. Marko Jurkic), Florian Dörig (ab 61. Min. Simon Baumann), Lorenz Keller (ab 73. Min. Dimitri Wyss), Jonas Signer, Raphael King (ab 90. Min. Marvin Schneider), Claudio Streule (ab 61. Min. David Köppel).