Trotz guter Leistung keine Zähler gegen guten Gegner für FCA 3. Liga

Mario Breitenmoser (schwarz-weisses Tenue) im Zweikampf mit einem Thurgauer.

Bei herrlichem Sommerwetter im April bei klar über 20 Grad und auf ausgezeichnet gepflegten Naturrasen verlor der FC Appenzell auf der Sportanlage Schaies gegen ein starkes Neukirch-Egnach knapp mit 2:3. Dieses Resultat stand nach einem 0:2 Rückstand der Innerrhoder schon zur Pause fest.

Für Trainer Marco Pola gilt es das enttäuschende Resultat wegzustecken. Er freute sich, dass seine Mannschaft nach einem Zweitorrückstand nach Eigenfehlern schon in der ersten Hälfte wieder ein-drücklich ins Spiel zurückfand. In der zweiten Hälfte wurde die Partie etwas hektischer. Das einhei-mische Trainerteam sah ihr Team gegenüber der Gästemannschaft ebenbürtig; andere Beobachter ein leichtes Chancenplus der Thurgauer. Kurz vor dem Ende verpassten die Appenzeller mit einem Pfostenschuss den auch nicht unverdient gewesenen Ausgleich knapp. Weil der Torwart der Platz-herren in der ersten Hälfte keinen besonders guten Tag erwischte, bekam in den zweiten 45 Minuten der Neuzuzug von Winkeln, der erst 17 Jahre und einen Monat junge Manuel Hofer, eine Chance und der Schwellbrunner machte seine Sache sehr gut. Einem neutralen Beobachter fiel auch die einhei-mische Nummer zehn Leon Keller auf.

Fünf Treffer in der ersten Hälfte

Bereits in der 4. Minute traf Torhüter Adrian Koster bei einer unglücklichen Aktion im Strafraum das Bein eines Gegners - es hätte wohl bessere Lösungen gegeben - und Appenzell lag per Elfmeter zurück. Auf der anderen Seite ging ein Kopfball von Andrej Hörler über das Gehäuse. In der 12. Minute sah die gegnerische Nummer sieben, dass der einheimische Keeper etwas weit vor dem Ge-häuse stand und erwischte ihn mit einem Bogenball aus gegen 30 Meter und Appenzell lag 0:2 in der Pedroullie. Wiederum hatte Andrej Hörler mit einem Kopfball kein Glück. In der 22. Minute wurde ein gut getretener Freistoss von Marco Hörler von der Gästeabwehr zur Ecke gelenkt. Die Innerrhoder konnten nun vermehr Akzente nach vorne setzten. Und in der 24. Minute war es mit dem Anschluss-treffer soweit. Luca Kid versenkte einen von Marco Hörler getretenen Cornerball mit dem Kopf aus rund zehn Meter herrlich im gegnerischen Netz. Nur acht Minuten weiter lag Appenzell wieder mit zwei Treffern im Hintertreffen. Nach einem Schuss von links flog der Ball an den weiten Posten. Von dort konnte aus kurzer Distanz Joel Haltinner mit seinem dritten Treffer in einer Halbzeit zum 3:1 für die Thurgauer einschiessen. Die Innerrhoder reagierten rasch. Denn nur 60 Sekunden später lancierte Mirnes Mujkanovic mit einem weiten Ball in die Schnittstelle den sich frei gelaufenen Simon Baumann, welcher zum 2:3 Anschlusstreffer einschiessen konnte.

Keine Tore mehr in den zweiten 45 Minuten

In der 51. Minute verlor Simon Baumann im gegnerischen Strafraum in aussichtsreicher Position das Gleichgewicht und konnte die Möglichkeit nicht nutzen. Auch nach Eckbällen provozierten die Gäste mehrere gefährliche Turbulenzen vor dem einheimischen Tor. Doch die Abwehr und der sichere Torwart Manuel Hofer konnten jeweils - teilweise auch mit dem notwendigen Wettkampfglück - klären. Und als der Keeper bei einer ersten erfolgreichen Intervention beim Nachschuss geschlagen war, klärte Andrej Hörler vor der Linie. Es schien, dass die Gäste ein leichtes Übergewicht verzeichnen konnten. Die Einheimischen kamen in der 85. Minute nach einer vielversprechenden Chance, als der eingewechselte Dimitri Wyss bei einem Angriff über rechts den Pfosten traf. Obwohl die Einheimischen gegen Ende der Partie noch mehr Druck nach vorne erzeugten, konnte der Ausgleich nicht mehr realisiert werden.

In der Tabelle verbleiben die Innerrhoder auf Rang sieben und treffen am nächsten Samstag am Bodensee auf Tabellennachbar Münsterlingen.

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